Weihnachten achtsam erleben – weniger müssen, mehr fühlen

In den letzten Tagen des Novembers spüre ich es jedes Jahr: das Licht wird weicher, die Tage kürzer, und in der Luft liegt diese leise Spannung – zwischen Vorfreude und Überforderung, zwischen Sehnsucht und Pflichtgefühl.

Bald beginnen wieder die Wochen, in denen Kerzen flackern, Häuser leuchten und viele von uns das Bedürfnis spüren, „alles richtig“ zu machen. Perfekt zu schmücken. Das richtige Menü zu planen. Die passenden Geschenke zu finden. Und irgendwo zwischen Lichterketten und Einkaufslisten verlieren wir manchmal das, was diese Zeit eigentlich sein möchte: eine Einladung, zu Erkennen, was wirklich zählt.

Die Zeit des Zusammenseins – nicht des Vergleichens

Weihnachten – oder wie ich es gerne nenne, die Zeit des Zusammenkommens – war nie als Wettbewerb gedacht.
Nicht darum, wer den schönsten Baum hat oder das teuerste Geschenk.
Sondern als Moment, in dem wir uns erinnern dürfen: Wir sind verbunden.

Mit der Familie, in die wir geboren wurden.
Mit der Familie, die wir gewählt haben.
Mit den Seelen, die uns lieben, auch wenn sie nicht mehr an unserer Seite sind.

Vielleicht sitzt dieses Jahr ein Platz leer am Tisch.
Oder jemand Neues nimmt ihn ein.
Beides gehört zum Kreis des Lebens – und beides darf seinen Platz haben.

Über Geschenke, die nicht verpackt werden können

In der Arbeit mit meinen Klientinnen und Tieren sehe ich immer wieder, wie einfach echte Verbindung sein kann.
Ein Blick. Eine Geste. Ein stilles Verständnis.

Vielleicht ist das grösste Geschenk, das du in dieser Zeit machen kannst, deine Präsenz.
Nicht die teure Uhr.
Nicht das Parfum, das du nur wählst, weil du etwas „brauchst“.
Sondern der Moment, in dem du wirklich da bist.
Wenn du zuhörst. Wenn du lachst. Wenn du verzeihst.
Wenn du jemandem das Gefühl gibst: Ich sehe dich.

Das sind Geschenke, die kein Papier brauchen – und die am längsten bleiben.

Wenn der Dezember still wird

Ich weiss, wie leicht es ist, in den Strudel der Erwartungen zu geraten.
Deshalb lade ich dich ein:
Halte zwischendurch inne.
Zünde eine Kerze an, nur für dich.
Atme.
Und erinnere dich: Diese Zeit darf leicht sein. Sie darf unperfekt sein.

Vielleicht findest du deine Form von Weihnachten nicht in einem Einkaufszentrum, sondern in einem Spaziergang durch den Schnee.
In einem Gespräch, das echt ist.
Oder in einem stillen Moment, in dem du spürst, dass du genug bist – genau so, wie du bist.

Ein Gedanke zum Schluss

Weihnachten ist keine Prüfung.
Es ist eine Erinnerung.
An das Licht, das wir in uns tragen, auch wenn die Tage dunkel sind.
An die Wärme, die entsteht, wenn wir teilen – Zeit, Liebe, Menschlichkeit.
Und an die einfache Wahrheit: Wir sind hier, um miteinander zu sein.

Wenn du möchtest, begleite ich dich gerne in dieser stillen Jahreszeit – sei es durch eine Kartenlegung, ein Gespräch mit einem geliebten Tier oder einfach einen Moment des Innehaltens.
Manchmal genügt ein kleines Licht, um uns wieder zu erinnern, worum es wirklich geht. ✨

Ich wünsche dir und deinen Liebsten einen wunderschönen Dezember!

Zurück
Zurück

Tierkommunikation während der Feiertage

Weiter
Weiter

Angebot: Jahreslegung 2026 – Ein Blick in dein kommendes Jahr