Heilstein des Monats November: Rauchquarz

Für den November habe ich einen Stein ausgewählt, der für mich wunderbar in diesen Monat passt: den Rauchquarz. Wie bei jedem Stein in dieser kleinen Blogserie findest du auch diesen Monat wieder eine Sprachnachricht von mir.

 
Heilstein des Monats November: Rauchquarz
Ursula Baumgartner
 

Ein Stein in den Farben des Novembers

Der November ist ein Monat der leisen Töne. Die Tage werden kürzer, der Nebel hängt tief über den Feldern und die Natur zieht sich langsam zurück. Genau diese gedämpften Grau- und Brauntöne findest du im Rauchquarz wieder.

Er gehört zur grossen Familie der Quarze, zu der auch Bergkristall, Amethyst und Rosenquarz zählen. In seiner reinen Form ist Quarz farblos. Die rauchige Färbung entsteht erst im Laufe sehr langer Zeiträume, durch natürliche Strahlung im Gestein und kleinste Spuren anderer Elemente im Kristall. Je nach Stein reicht sie von zartem, durchsichtigem Grau über warmes Braun bis fast zu Schwarz.

Ich mag diesen Gedanken: Seine Farbe ist sichtbar gewordene Zeit.

Mögliche spirituelle Bedeutung des Rauchquarzes

Wie bei allen Steinen, die ich hier vorstelle, stammen die folgenden Eigenschaften aus spirituellen und esoterischen Überlieferungen. Wissenschaftlich belegt sind sie nicht und sie ersetzen selbstverständlich keine medizinische oder therapeutische Behandlung.

Dem Rauchquarz wird nachgesagt, dass er dabei helfen kann, sich geerdet und sicher zu fühlen, mit mehr Gelassenheit durch hektische Zeiten zu gehen, belastende Gedanken leichter loszulassen, sich klarer abzugrenzen, um Schritt für Schritt bei sich zu bleiben.

Viele Menschen empfinden seine Energie als ruhig und bodenständig. Nicht laut oder auffällig, sondern eher wie ein fester Boden unter den Füssen.

Ein Stein zum Loslassen

Im November fallen die letzten Blätter und vieles darf ein Stück weit zur Ruhe kommen. Deshalb passt der Rauchquarz für mich so gut in diese Jahreszeit, denn traditionell wird er mit dem Loslassen verbunden. Natürlich kann kein Stein deine Gedanken für dich sortieren. Nicht er nimmt dir etwas ab. Sondern er darf dich daran erinnern, dass du selbst entscheiden kannst, was du noch mit dir tragen möchtest und was nicht.

Vielleicht ist bei dir gerade viel los. Termine, Erwartungen, Gedanken, die sich im Kreis drehen. Oder du spürst, dass du dir in dieser dunkleren Jahreszeit etwas mehr Halt wünschst.

In solchen Phasen tragen manche Menschen einen Rauchquarz als Schmuckstück, legen ihn auf den Schreibtisch oder stecken einen kleinen Trommelstein in die Jackentasche.

Reinigung und Pflege

Auch der Rauchquarz darf von Zeit zu Zeit bewusst gereinigt werden.

Reinigen
Du kannst ihn kurz unter lauwarmem, fliessendem Wasser abspülen und danach sanft trocken tupfen. Auf scharfe Reinigungsmittel und grosse Hitze verzichtest du am besten. Wer es lieber rituell mag, räuchert ihn mit Salbei oder Palo Santo aus.

Aktivieren
Nimm den Stein danach für einen Moment in deine dominante Hand, schliesse die Augen und richte deine Aufmerksamkeit ganz auf ihn. Manche formulieren dabei eine Intention, zum Beispiel den Wunsch nach mehr Ruhe oder Standfestigkeit. Ob sich der Stein dabei warm anfühlt, ist nebensächlich. Wichtig ist der bewusste Moment, den du dir schenkst.

Aufladen
Zum Aufladen eignet sich sanftes Tageslicht oder eine Nacht neben einem Bergkristall oder auf einer Amethyst-Druse. Starke, direkte Sonne meidest du besser, da die Farbe mit der Zeit verblassen kann. (Im November ist das zum Glück ohnehin selten ein Problem.)

Zum Schluss

Ich hoffe, ich konnte dir den Rauchquarz ein Stück näher bringen und dir einen kleinen Einblick in die Welt der Heilsteine geben.

Vielleicht spricht dich dieser Stein an, vielleicht ist es ein anderer aus der Serie. Das Schöne daran ist, dass jeder Mensch seine ganz eigene Verbindung zu einem Stein finden darf.

Im nächsten Monat stelle ich dir den nächsten Heilstein vor und freue mich, diese kleine Reise mit dir fortzusetzen.

Alles Liebe,
Ursula

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Wenn die Kinder erwachsen werden.