Der Stein des Monats Februar: Bernstein
Wenn ein Stein uns schon beim Anblick wärmer ums Herz wird, dann ist es der Bernstein. Sein sonniges, goldenes Licht wirkt, als trüge er im Innern etwas vom letzten Sommer, vom ersten Sonnenstrahl des Jahres oder wie ein eingefangenes Stück Wärme, das uns gerade dann begegnet, wenn wir es am meisten gebrauchen.
Bernstein ist technisch gesehen kein klassischer Kristall oder Mineral, sondern versteinerter Baumharz: uraltes Harz, das über Millionen von Jahren hart geworden ist. Oft erzählt er Geschichten aus längst vergangener Zeit, weil manchmal winzige Pflanzen oder Insekten in ihm eingeschlossen sind.
Lies weiter oder hör dir die Audiodatei an, in der ich ausführlich über diesen tollen Stein und seine potenziellen Wirkungen spreche:
Was macht den Bernstein aus?
Bernstein ist meist in warmen Tönen von honiggelb über gold bis zu tiefem orange-braun zu sehen. Diese natürlichen Farben strahlen für viele Menschen Geborgenheit, Licht und Wärme aus. Für mich ist es immer ein bisschen so, als wäre er ein Stück Sonne, das ich in der Hand halte. (Und dies kann ich insbesondere im Januar immer wieder gut gebrauchen, denn dieser Monat ziiiiiiiiiiiiieht sich bei mir gefühlt immer extrem in die Länge!)
Schon in alten Zeiten galt Bernstein als ein wertvolles Material für Schmuck, Amulette und Ziergegenstände. Seine Nutzung als Schmuckstück reicht weit zurück bis in die Steinzeit, und er wurde über grosse Handelsrouten transportiert und geschätzt.
Spirituelle und symbolische Bedeutung
Spirituell wird Bernstein häufig mit Licht, Lebensfreude und positiver Energie in Verbindung gebracht. Sein goldenes Leuchten steht symbolisch für Wärme und innere Strahlkraft, und viele Menschen empfinden ihn als Stein, der ein Gefühl von Optimismus und Wohlbefinden fördern kann. Er wird auch oft mit dem Solarplexus- und Sakralchakra assoziiert, wo Selbstvertrauen, Lebenskraft und Herzenswärme verortet werden.
Einige Traditionen sehen in Bernstein einen Stein, der negative Energien aufnehmen und in positiveres Empfinden umwandeln kann oder der dabei helfen darf, den inneren Fokus wieder nach vorne zu richten. Dies besonders dann, wenn der Winter noch seine kühlen, dunklen, grauen Schatten wirft.
Auch seine besondere Entstehung als Harz, das einst Bäume als natürlichen Schutzstoff abgegeben haben, wird symbolisch so interpretiert, dass Bernstein Verbindung zur Natur und zum Leben selbst herstellt. Er ist somit ein sichtbares und fühlbares Stück der Erde, das uns mit Erinnerung, Wärme und Urvertrauen begegnet.
Wie du Bernstein wahrnehmen kannst
Bernstein eignet sich gut als Schmuckstein, der nahe am Körper getragen wird, etwa als Anhänger oder Armband. Das warme Licht und die Farbe können den Geist an sonnige Aspekte des Lebens erinnern, selbst an Tagen, wo draussen die Welt Grau ist.
Während Bernstein kein Stein im klassischen mineralischen Sinne ist, kann sein Anblick und das Gefühl beim Halten einem Moment der Ruhe und Verbindung schenken. Und da ist es ganz egal, ob du ihn bewusst in die Meditation einbeziehst oder einfach in deiner Hand spürst.
Ein Stein der Wärme für einen kalten Monat
Im Februar, wenn draussen oft noch Kälte und Dunkelheit spürbar sind, kann der Bernstein als Stein des Monats ein Bild von Wärme und Licht sein, das uns einlädt, innerlich hell zu bleiben. Sein goldenes Leuchten steht wie ein stiller Freund dafür, dass Licht und Lebendigkeit auch in der scheinbar dunkelsten Zeit in uns wohnen.
Ich wünsche dir einen lichtvollen Februar, in dem du immer wieder Momente von Wärme und Lebendigkeit findest.
Alles Liebe
Ursula