Der Stein des Monats Januar: Pyrit – ein funkelnder Begleiter für den Start ins 2026

Manchmal braucht es gar nicht viel.
Ein Gegenstand auf dem Tisch. Ein Stein in der Hand.
Etwas mit Gewicht, Farbe, Struktur.

Ich habe oft beobachtet, wie Menschen ganz automatisch ruhiger werden, wenn sie einen Stein berühren. Nicht, weil er etwas macht, sondern weil er etwas auslöst. Farbe, Oberfläche und Kühle sprechen unser Nervensystem an. Das Glänzen eines Steins kann aufmuntern, seine Schwere erden, seine Form beruhigen. Psychologisch gesehen reagieren wir stark auf Sinneseindrücke – und genau dort setzen Steine für viele Menschen an.

Mit diesem Gedanken starte ich ins neue Jahr.

Ab Januar 2026 erscheint jeweils am ersten Montag jedes Monats ein Blogpost zum Stein des Monats. Ein ruhiger Begleiter durch das Jahr, eine Einladung zur Achtsamkeit, ohne Druck, ohne Versprechen – einfach als Inspiration.

Januar 2026 – Pyrit

Der Stein für den Januar ist Pyrit, auch bekannt als Katzengold oder manchmal auch Narrengold.
Sein goldener Glanz wirkt auf den ersten Blick fast stolz, kraftvoll, präsent. Und genau diese Ausstrahlung macht ihn für viele Menschen zu einem spannenden Begleiter zu Jahresbeginn.

Aufgrund seines warmen, goldenen Schimmers wurde Pyrit über lange Zeit mit echtem Gold verwechselt. Und doch hat sich dieser Stein längst von diesem Vergleich gelöst und steht heute für einen eigenen, symbolischen Wert. In spirituellen und esoterischen Zusammenhängen wird Pyrit oft als Stein gesehen, der Hoffnung und innere Willenskraft unterstützen kann und eine selbstbewusste Ausstrahlung begleiten darf. Ihm wird nachgesagt, dass er dabei helfen kann, festgefahrene Energien wieder in Bewegung zu bringen und persönliche Entwicklungsprozesse zu fördern.

Spirituell wird Pyrit oft mit Themen wie Selbstwert, innerer Stabilität und Tatkraft in Verbindung gebracht.
Er kann dabei unterstützen, die eigene Haltung zu stärken oder sich bewusster mit den eigenen Ressourcen auseinanderzusetzen – besonders nach einer Zeit des Rückzugs wie den Wintermonaten.

Ob man ihn nun als „Katzengold“ oder „Narrengold“ bezeichnet – Pyrit begleitet die Menschheit seit Jahrhunderten. Bereits im antiken Rom fand er Verwendung als Schmuck- und Zierstein. Im Mittelalter wurde er wegen seiner Funkenbildung als Zündstein genutzt. In spirituellen Traditionen gilt Pyrit bis heute als ein Stein, dem eine schützende Qualität zugeschrieben wird und der sinnbildlich für Fülle und innere Stärke stehen kann. Gleichzeitig ist er auch ein Mahnmal dafür, wie leicht äussere Versprechen täuschen können – nicht wenige Goldsucher liessen sich von seinem Glanz in die Irre führen. Heute findet Pyrit vor allem in spirituellen Kreisen grossen Anklang und wird häufig als Symbol für Tatkraft, Standfestigkeit und innere Stärke wahrgenommen.

Pyrit wird häufig als Stein gesehen, der:

dabei helfen kann, innere Stärke wahrzunehmen

  • unterstützend wirken kann, wenn man sich mehr Standfestigkeit wünscht

  • begleitend sein, um den eigenen Wert nicht aus den Augen zu verlieren

  • Impulse geben kann, Verantwortung für den eigenen Weg zu übernehmen

Sein funkelndes Äusseres erinnert viele daran, dass nicht alles Gold sein muss, um Wert zu haben – und dass echter Wert oft tiefer liegt als der erste Blick vermuten lässt.

In der spirituellen Arbeit wird Pyrit zudem mit dem Solarplexus-Bereich assoziiert, dem Zentrum von Selbstvertrauen und persönlicher Ausrichtung. Ein Symbol und Fokuspunkt für innere Prozesse, die ohnehin bereits in uns angelegt sind.

Gerade für den Januar, wenn vieles neu beginnt und gleichzeitig noch fragil ist, kann Pyrit ein schöner Anker sein: sichtbar, präsent, nicht laut – aber klar.

Solltest du dir jetzt überlegen, diesen Stein zu kaufen, habe ich dir hier eine kleine Audiobotschaft und Hilfestellung dazu:

 
 

Umgang und Pflege von Pyrit

Ein achtsamer Umgang mit Pyrit wird oft als wichtig empfunden, damit er seine symbolische Wirkung langfristig entfalten kann.

Reinigung:
Zur energetischen Klärung wird Pyrit von manchen Menschen einmal wöchentlich für kurze Zeit ins Eisfach gelegt. Diese Methode gilt als sanft und wird häufig genutzt, um den Stein von angesammelten Eindrücken zu befreien.

Aufladen:
Pyrit kann durch Sonnenlicht neue Frische erhalten. Alternativ legen einige ihn über Nacht neben einen Bergkristall, um ihn auf ruhige Weise wieder aufzuladen. Beide Varianten werden als belebend wahrgenommen.

Räuchern:
Wer mit Räucherwerk arbeitet, greift oft zu Salbei oder Palo Santo. Diese Pflanzen werden traditionell für energetische Reinigung genutzt und eignen sich gut zur Begleitung des Pyrits.

Wichtiger Hinweis:
Pyrit enthält Schwefelanteile. Deshalb sollte er nicht über längere Zeit mit Wasser in Kontakt kommen und nicht in feuchter Umgebung aufbewahrt werden, um Veränderungen an der Oberfläche zu vermeiden.

Nachdem ich dir den Pyrit etwas näherbringen durfte, hoffe ich, dass er dich vielleicht durch den Januar (oder einen anderen Monat des Jahres) begleiten darf.

Ich blicke mit viel Vorfreude auf das Jahr 2026. Ich habe einige Ideen für den Blog und freue mich diese umzusetzen. Besonders freue ich mich aber darauf, im kommenden Jahr den einen oder anderen von euch nicht nur hier lesend, sondern auch ganz persönlich begleiten zu dürfen.

Möge dieses neue Jahr Raum schaffen für Klarheit, für Entwicklung und für das allerwichtigste: genug Ruhe zu finden. Denn wir sind Menschen, nicht Maschinen.

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